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Biografie

1831 Geboren am 1. April in Ins, als zweites von drei Kindern des Tierarztes Samuel Anker und Marianne Elisabeth Gatschet. Schulen in Neuchâtel.
1845-1848 Privatunterricht im Zeichnen bei Louis Wallinger (1819-1886). 1847 Tod des Bruders Rudolf und der Mutter. 1849-1851 Gymnasium in Bern. Maturität. Beginn des Theologiestudiums an der Universität Bern. Im September 1851 erste Reise nach Paris.

Albert Anker beim Malen

1852-1854 Juni 1852 Tod der Schwester Louise. Fortsetzung des Theologiestudiums an der Universität Halle Herbst 1854 Nach Paris. Wird Schüler des Waadtländer Klassizisten Charles Gleyre. 1855-1860 Besuch der Ecole Impériale et Spéciale des Beaux-Arts. Ab 1856 Teilnahme an Turnus-Ausstellungen des Schweizerischen Kunstvereins. 1859 - 1885 Teilnahme am Pariser Salon. 1860 Tod des Vaters. Von nun an verbringt Anker regelmässig den Sommer in Ins, den Winter in Paris.

Albert Anker beim Malen

1864 Heirat mit Anna Ruefli (1835-1917) aus Biel. Sechs Kinder werden geboren: 1865 Louise / 1867 Rudolf (†1869) / 1870 Emil (†1871) / 1872 Marie / 1874 Moritz / 1877 Cécile.
1870 –1874 Mitglied des Grossen Rates des Kantons Bern, setzt sich für den Bau des Berner Kunstmuseums ein. 1878 Ernennung zum Ritter der Ehrenlegion.
1889 Wird gemeinsam mit Frank Buchser, Arnold Böcklin, François Bocion u.a. in die Eidgenössische Kunstkommission gewählt. 1890 Aufgabe seines Wohnsitzes in Paris. Beginn mit den Illustrationen zur Gotthelf-Ausgabe, wiederholte Studienreisen ins Emmental.

1891- 1901 Mitglied der Eidgenössischen Kommission der Gottfried Keller-Stiftung. 1900 Doctor honoris causae der Universität Bern. 1901 Ende September Schlaganfall. Behinderung seiner rechten Hand. Weitgehende Aufgabe der Ölmalerei.
1910 Anker stirbt am 16.Juli in Ins.

Vollständige Biografie

wikipedia.org/Albert-Anker